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» Referenteninfos
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Komödiant
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Vita
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Opa war Trompeter, Papa sang im Chor, Mama spielte Akkordeon. Das Dorf in dem Kalle Pohl groß wurde (Pardon, aufwuchs) war ein großes Theater, die Besetzung alles Originale. Klein Kaleinz organisierte seine erste Einmannshow mit neun Jahren in einer Garage, die Nachbarkinder zahlten einen Pfennig Eintritt. Die Show war der Kracher und wurde prompt wiederholt (5 Pfennig Eintritt). Im Alter von 12 bis 16 gab es kostenlosen Schauspielunterricht inder „Gaststätte Pohl". Der „kleine Wirt" studierte in der elterlichen Kneipe lustige, tragische, erbärmliche, unverdrossene und weitere hundert Charaktere, bevor und nachdem sie betrunken waren. Nach dem Durchleben dieser Kindheit ist es nicht verwunderlich, dass aus Kalle Pohl ein Künstler mit vielen Facetten wurde. Seinen Lebenslauf zieren eine abgebrochene Kochlehre, eine dreijährige Kaufmannslehre und die Ausbildung zum Polizeihauptwachtmeister. Die Tätigkeit als Briefträger, Kellner, ein Musikstudium an der Musikhochschule Köln mit anschließendem „Werkeln" als Gitarrenlehrer runden das Bild des Allrounders ab. Jedoch ist hier noch lange nicht Schluss. Als Mitbegründer des Kölner Atelier Theaters sowie durch die Mitwirkung an WDR-Radiosendungen mit u.a. Gaby Köster, Hanns Dieter Hüsch, Harald Schmidt und Elke Heidenreich machte sich Kalle einen Namen. TV Auftritte bei „Der Schiedsmann" (WDR), „Flammende Herzen" (ARD), „SK Kölsch" (SAT 1), „Großstadtrevier" (ARD), Comedy Reihe „Manngold", RTL-Action-Event-Show „Ihr Seid Wohl Wahnsinnig", RTL-Sitcom „Kalle kocht" und „7 Tage 7 Köpfe" folgten. Kalle eroberte jedoch auch mit verschiedenen kabarettistischen Soloprogrammen die Bühne: In „Bettmän" erzählte, tanzte, las, lachte und machte er Sachen im Bett, von denen andere nur träumen konnten. Von der Presse als „begnadeter Komödiant", „Napoleon der deutschen Komödianten" und „grandioser Geschichten- (Er)Finder" gefeiert, spielte er jüngst die Hauptrolle im Theaterstück „Norman, bist du es?". Hier spielt Kalle einen spießigen Wäschereibesitzer, der erfahren muss, dass sein Sohn schwul ist. „Kleiner Kalle Pohl ganz groß", so titelte der Express Düsseldorf und Theater pur steigerte dies noch mit der Aussage „ein Bühnenstar, auf den man lange gewartet hat".
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